TAS-Serie

TAS X21 Beschaltung und Konfiguration der Eingänge (DI/DO) und Ausgänge (AI/AO)

Beschaltung und Konfiguration der digitalen Eingänge

Die 14 digitalen TAS Eingänge können mit potentialfreien Kontakten oder mit SPS Ausgängen beschaltet werden. Die potentialfreien Kontakte können über ein externes 24VDC Netzgerät oder mit der 20VDC Hilfsspannung des TAS versorgt werden. Die nachstehende Zeichnung zeigt typische Anschaltungsbeispiele von digitalen Signalen an das TAS.

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I1, I3
Beispiel zur Anschaltung von Arbeitskontakten (Schließer), versorgt vom TAS. Die Arbeitskontakte werden über den TAS internen Akku bei Netzausfall weiter versorgt.

I2
Beispiel zur Anschaltung eines drahtbruchsicheren Kontaktes (Öffner), versorgt vom TAS. Der Öffnerkontakt wird über den internen Akku des TAS bei Netzausfall weiter versorgt.

I4
Beispiel zur Anschaltung eines Impulsgebers (Schließer) HRI-MEI vom Hersteller Sensus, versorgt vom TAS. Der Impulsgeber wird über den TAS internen Akku bei Netzausfall weiter versorgt.

I6
Beispiel zur Anschaltung von Arbeitskontakten (Schließer), versorgt durch ein externes Netzgerät.

I7
Beispiel zur Anschaltung eines drahtbruchsicheren Kontaktes (Öffner), versorgt durch ein externes Netzgerät.

I8
Beispiel zur Anschaltung eines Impulsgebers (Schließer) HRI-MEI vom Hersteller Sensus, versorgt durch ein externes Netzgerät.

I10
Beispiel zur Anschaltung einer Ausgangskarte eines beliebigen SPS Herstellers an einen TAS Eingang, versorgt durch ein externes Netzgerät.

Bei der Verwendung von potentialfreien Kontakten die in Ruhe geschlossen sind (Öffner, drahtbruchsichere Alarmübergabe), achten Sie bitte darauf, dass diese bei der Verwendung eines externen Netzgerätes im Falle eines Netzausfalles nicht ansprechen, oder setzen Sie entsprechende Maßnahmen in der Konfiguration zur Vermeidung von Fehlalarmen durch Netzausfälle.

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Das TAS stellt eine USV versorgte Hilfsspannung von 20V mit maximal 150mA zur Verfügung. Wir empfehlen drahtbruchsichere Störmeldungen (Öffner) mit dieser Spannung zu versorgen, um die oben beschriebenen Probleme zu vermeiden.

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Konfiguration

Im Fenster Alarmlinien sind im Reiter „Alarmtext und Ursprung“ die Einstellungen zur Hardwarekonfiguration der digitalen Eingangskontakte vorzunehmen. Die Parametrierung bezieht sich auf die obige Musterbeschaltung der Eingänge I1 bis I4.

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Status
Zeigt den Eingangsstatus der Linie an. Die Spalte kann mit Hilfe des Symbols ein- und ausgeschaltet werden.

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Alarmtexte
Hier wird die Bezeichnung der Alarmlinie festlegt. Bei textbasierenden Alarmierungen wie SMS und E-Mail werden diese Texte an den Empfänger übertragen. Weiters werden die Texte von der History und dem myTAS Portal übernommen.

Ursprung
Auswahl des gewünschten Ursprungs. Wird der digitale Eingang physikalisch am Gerät angeschaltet, so ist zwingend „Kontakt“ als Ursprung einzustellen.

Öffner / Schließer
Jedem digitalen Eingangskontakt kann die Funktion eines Öffners oder Schließers zugewiesen werden. Bei drahtbruchsicherer Beschaltung der Eingänge muss auf „Öffner“ umgeschaltet werden.

Ansprechverzögerung
Auswahl der gewünschten Ansprechverzögerung über ein
Drop-Down Menü. Es stehen vordefinierte Zeiten sowie kundenspezifisch einstellbare Werte zur Verfügung. Beim Eingang I1 wurde eine Ansprechverzögerung von 10 Sekunden ausgewählt, dass bedeutet der Eingangskontakt wird erst nach 10 Sekunden Verzögerung aktiv. Alle Störungen < 10 Sekunden werden nicht alarmiert und nicht in der History aufgezeichnet.

Abfallverzögerung
Auswahl der gewünschten Abfallverzögerung über ein Drop-Down Menü. Es stehen vordefinierte Zeiten sowie kundenspezifisch einstellbare Werte zur Verfügung. Beim Eingang I1 wurde eine Abfallverzögerung von 0 Sekunden ausgewählt, dass bedeutet der Eingangskontakt wird ohne Verzögerung inaktiv.

Displayanzeige

Zeigt den Status der Eingänge I1 bis I10 an.
Details siehe Kapitel ANZEIGEN DES TAS X21.

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Digitale Eingänge als Zähler nutzen

Das TAS besitzt integrierte Softwarezähler, welche den digitalen Eingänge I1 bis I10 zugeordnet werden können. Diese können die Zeit in Sekunden oder die Anzahl der Impulse zählen. Da es sich um Softwarezähler mit Entprellfunktion handelt, muss die Impulsbreite > 100msec sein.

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Konfiguration der digitalen Eingänge als Zählwerte

Die 10 digitalen Eingänge des TAS können dem Zähler-Modul zugeordnet werden. Es stehen Zeitzähler auf Sekundenbasis und Ereigniszähler zur Verfügung. Die Konfiguration der Zähler erfolgt im Fenster Zählwerten im Reiter „Ursprung“. Die Parametrierung bezieht sich auf die obige Musterbeschaltung der Eingänge I3 und I4.

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Werte
Zeigt den jeweiligen skalierten Wert des Zählers. Die Spalte kann mit Hilfe des Symbols  ein- und ausgeschaltet werden.

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Name
Hier wird der Name des Zählwertes festlegt. Der Name wird von der History und dem myTAS Portal übernommen.

Ursprung
Auswahl des gewünschten Ursprungs. Wenn einer der 14 digitalen Eingänge gezählt werden soll, so ist im Feld Ursprung zwingend „Digitaler Eingang“ einzustellen.

Der Zählwert korreliert mit der entsprechenden Linie im Fenster Alarmlinien (gleicher Index). Alarmlinie 1 = Zählwert 1 usw.

Zählart
Legt fest was gezählt werden soll.

Zeit(sec)                     
Zählt die Zeit in Sekunden, wenn die entsprechende Alarmlinie aktiv ist.

Impulse(100>msec)    
Zählt die Impulse mit einer Impulsbreite von > 100msec.

Datentyp
Festlegung des gewünschten Datentyps. Für zählende Eingänge ist der Datentyp „UDWORD“ auszuwählen.

Skalierung
Hier kann je Zähler eine Konstante zur Skalierung der Anzeige eingegeben werden. Möchte man den Zähler 3 in der Spalte „Werte“ und im myTAS Portal in Stunden angezeigt bekommen, so ist hier der Faktor 1/3600 einzugeben.

Text
Für sprachbasierende Anwendungen kann hier jedem Zähler eine Phrase zugeordnet werden.

Komma
Legt die Anzahl der Kommastellen in der Spalte „Werte“ fest. Weiters wird diese Einstellung auch in das myTAS Portal übernommen.

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Beschaltung und Konfiguration der Analogeingänge

Die 3 analogen TAS Eingänge können mit Stromsignalen von 0/4..20mA oder Spanungssignalen von maximal 30VDC beschaltet werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie die jeweilige Funktion des Analogeingangs bereits bei der Bestellung berücksichtigen müssen. Bitte beachten Sie die Bestellschlüssel.

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Neben der Identifikation der genauen Funktion der Analogeingänge, wird die Type des jeweiligen Analogeingangs auch im TAS-View angezeigt.

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Die 4..20mA Sensoren können entweder vom 20 VDC TAS Hilfsspannungsausgang oder von einem externen Netzteil versorgt werden. Die analogen Eingänge haben eine gemeinsame Bezugsmasse und sind nicht potentialgetrennt. Die nachstehende Zeichnung zeigt typische Anschaltungsbeispiele von analogen Signalen an das TAS.

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AI1
Beispiel zur Anschaltung einer passiven Niveausonde, Messbereich 0..400cm, 4..20mA, versorgt vom TAS. Die Sonde wird bei Netzausfall über den internen Akku des TAS weiter versorgt.

AI2
Beispiel zur Verwendung eines analogen Einganges als zusätzlichen digitalen Eingang, beschaltet mit 24VDC. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der nachstehenden Parametrierung.

AI3
Beispiel zur Anschaltung eines aktiven Signalgebers, 4..20mA, beispielsweise ein IDM oder Anschaltung an eine SPS Ausgangskarte.

Bei der Verwendung von externen Netzgeräten zur Versorgung der Sensoren achten Sie bitte darauf, dass dies im Falle eines Netzausfalles nicht zum Ausfall der Sensoren führt, oder setzen Sie entsprechende Maßnahmen in der Konfiguration zur Vermeidung von Fehlalarmen durch Netzausfälle.

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Das TAS stellt eine USV versorgte Hilfsspannung von 20V mit maximal 150mA zur Verfügung. Wir empfehlen Sensoren die zur Störmeldung verwendet werden, mit dieser Spannung zu versorgen, um die oben beschriebenen Probleme zu vermeiden.

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Konfiguration

Im Fenster Analogwerte sind in den Reitern „Hardware-Eingänge AI“ und „Analogwerte“ die Einstellungen zur Hardware Konfiguration der analogen Eingänge vorzunehmen.

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Messungstyp

Legt den Messungstyp des physikalischen Analogwerteinganges fest.

0 .. 20 mA kein Messungsausfall Auswertung

4 .. 20 mA Messungsausfall wenn der Schleifen Strom kleiner 3.6mA ist. Die Störung Messungsausfall wird zurückgesetzt, wenn der Strom > 3.8mA ist.

0 .. 10 V       kein Messungsausfall Auswertung

0 .. 30 V        kein Messungsausfall Auswertung

Dämpfung
Sprunghafte Änderungen des Analogwertes am Eingang werden gefiltert oder sofort übernommen.

aus      Analogwert wird bei Änderung sofort übernommen

groß    Analogwert wird langsam stufenweise übernommen

Linie bei Messungsausfall
Legt die Alarmlinie fest, welche bei Messungsausfall aktiv werden soll. Im obigen Beispiel ist der Niveaumessung bei Ausfall der Sonde (Strom < 3.6mA) die Linie 7 zugeordnet. Die Linie muss vorher im Fenster „Linien“ mit Ursprung „Analogwert“ definiert werden.

0 - keine Linie zugeordnet, Funktion nicht verwendet


Analogwerte

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Name
Hier wird die Bezeichnung der Analoglinie festlegt. Der Name wird von der History und dem myTAS Portal übernommen.

Die anzuzeigende Messeinheit im myTAS Portal muss in eckiger Klammer am Ende des Namens eingetragen werden. Bspw.: [°C]


Ursprung
Art und Ursprung des Analogwertes

gesperrt
Die analoge Line wird nicht verwendet

HW-Eingang 1 – 3
Physikalischer Eingang 1 – 3 am TAS
Zur Nutzung der Analogeingänge ist diese Einstellung zwingend erforderlich.

TAS interne Werte    
Es besteht die Möglichkeit die TAS internen Messwerte, wie die Eingangsspannung, die Akkuspannung, die Akkutemperatur und die GSM-Empfangsfeldstärke einer Analoglinie zuzuordnen.


Auflösung
Auflösung des Analogwertes
Die Hardwareeingänge besitzen eine Auflösung von 12 bit. Daher ist diese Auflösung zwingend zu verwenden.

 Auflösung von 12 bit           0 – 4095

Alternative bei gekoppelten Analogwerten
Bei gekoppelten Analogwerten über ein Schnittstellenprotokoll, ist die Auflösung des AD Wandlers an den der Sensor angeschaltet ist einzustellen. Dies kann im Bereich von 8 bis 16 bit liegen.


Datentyp
Legt fest, welchen Datentyp der Anlagewert hat. Für die Verwendung der Analog Eingänge ist zwingend der Datentyp UWORD zu verwenden.

BYTE           8 bit mit Vorzeichen
UBYTE        8 bit ohne Vorzeichen
WORD         16 bit mit Vorzeichen
UWORD      16 bit ohne Vorzeichen
DWORD      32 bit mit Vorzeichen
UDWORD   32 bit ohne Vorzeichen
FLOAT 32 bit Fließkomma


Skalierung Anfang / Ende
Mit Hilfe der Skalierung kann jedem Analogeingang der Messbereich des angeschalteten Sensors zugeordnet werden. Bei einer Niveausonde können dies zum Beispiel 0..400cm sein.

Zur Definition der Messbereiche können Konstante oder Merker (andere Analogwerte) herangezogen werden. Merker werden verwendet, wenn man die Messbereiche über ein Display oder ein Leitsystem einstellen möchte.

Anfang
Eintragung des Skalenanfanges für den Analogwert

Ende
Eintragung des Skalenendes für den Analogwert

Konstante
Für die Skalierung wird der eingetragene Wertherangezogen.

eigene Station
Für die Skalierung wird der ausgewählte Analogwert der eigenen Station herangezogen.

Station
Für die Skalierung wird der ausgewählte Analogwert der gewählten Station    herangezogen.

Skalierung deaktiviert
Wird der Parameter „Skalierung deaktiviert“ gewählt, wird die Skalierung automatisch auf den Bereich von 0 – 1023 geändert.

Variablentype
Prozessvariable
Für das Alarmieren und Datenloggen ist zwingend die Einstellung „Prozessvariable“ einzustellen.

Remanent
Speicherung des Zustandes bei Werteäderung in den lokalen Flashspeicher.

Achtung – Einstellung „Remanent“

Diese Einstellung darf nur in Verbindung mit der SPS Funktionalität verwendet werden.

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Displayanzeige

Displayanzeige
Zeigt die Hardwarekonfiguration der analogen Eingänge und den ADC Wert an.

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Zeigt den aktuellen Wert des analogen Einganges als ADC Wert und skaliert an.

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Details siehe Kapitel ANZEIGEN DES TAS X21.

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Analogeingang als Digitaleingang nutzen

Es besteht die Möglichkeit nicht verwendete analoge Eingänge als digitale Eingänge zu verwenden. Dazu ist es notwendig, über Schaltpunkte aus dem analogen Signal ein digitales Signal zu bilden. Die Schwellwerte werden im Fenster „Analoglinien“ eingestellt. In Fenster „Linien“ ist eine Linie mit Ursprung „Analogwert“ zu definieren. Diese kann dann der Grenzwerteauswertung im Fenster „Analoglinien“ zugewiesen werden.


Ablauf der Konfiguration

Schritt 1 – digitale Linie im Fenster „Linien“ konfigurieren

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Schritt 2 – Hardware Eingang im Fenster „HW-Eingänge (AI)“ konfigurieren

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Schritt 3 – Messbereich von 0..30V im Fenster „Analogwerte“ konfigurieren

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Schritt 4 – Die Schaltpunkte und die digitale Line im Fenster „Analogwerte“ im Reiter „Grenzwert 1“ konfigurieren.
Bei Spannungen von größer 20 Volt am anlogen Eingang wird die digitale Linie gesetzt, bei unterschreiten der Spannung von 10 Volt wird die digitale Line rückgesetzt.

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Die analogen Eingänge sind Überlastsicher ausgeführt. Eine Fehlkonfiguration als 0/4..20 mA Eingang bei der Beschaltung mit der 24VDC Spannung des externen Netzteiles am analogen Eingang, führt zu keiner thermischen Beschädigung des entsprechenden Einganges.

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Beschaltung und Konfiguration der Analogausgänge


Das TAS X21 verfügt über 2 Analogausgänge mit dem externe Aggregate mit Stromsignale 0/4..20mA angesteuert werden können.

** Beachten Sie die Bestellnummern des TAS X21 **

http://www.rse.at/de/bestelluebersicht-tas-x21


Ob Ihr TAS X21 mit den 2 Analogausgängen bestückt ist und ob diese aktiviert sind, wird im TAS-View folgendermaßen angezeigt.

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Die nachstehende Zeichnung zeigt typische Anschaltungsbeispiele von analogen Ausgangssignalen vom TAS zu einem externen Stromeingang.

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AO1
Beispiel zur Anschaltung an einen Frequenzumrichter zur Ansteuerung einer Pumpe über Hz-Vorgabewerte.

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Konfiguration

Im Fenster Analogwerte wird als erstes ein Analogwert definiert, der den Referenzwert für die Ausgabe des Analogsignals bildet.

Mögliche Referenzwert:

  • Sollwert zur Vorgabe erfolgt über einen Parameter der im myTAS definiert wird.

  • Berechneter Sollwert an ein externes Aggregat über das SPS-Modul

  • Sollwert zur Vorgabe wird über eine Kopplung (bspw. SPS) zugebracht

  • Sollwert zur Vorgabe wird über einen Analogeingang AI gebildet

  • Sollwert zur Vorgabe wird aus einem Zählwert abgeleitet


Nachfolgendes Beispiel zeigt die Vorgehensweise, wenn der Soll-Vorgabe-Wert zur externen Frequenzumrichter-Regelung über das myTAS geregelt wird.


Analogwert

Definition des Analogwerts, der den Vorgabewert vom myTAS im TAS speichert.

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Name
Hier wird die Bezeichnung der Analoglinie festlegt. Der Name wird von der History und dem myTAS Portal übernommen.

Die anzuzeigende Messeinheit im myTAS Portal muss in eckiger Klammer am Ende des Namens eingetragen werden. Bspw.: [Hz]

Ursprung
Art und Ursprung des Analogwertes
In diesen Beispiel „Schnittstelle“ da der Wert vom myTAS als Parameter übergeben wird.

Skalierung
Anfang/Ende - Skalierung des Vorgabewerts

Variablentyp
Ist der Wert ein starrer Vorgabewert bspw. aus „myTAS“ muss der Parameter auf „Remanente Variable“ gesetzt werden.
Hinweis: Für alle anderen Anwendungsfälle wird hier „Prozessvariable gewählt“

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myTAS

Im myTAS kann der Vorgabewert über ein Parameter-Element in der myTAS View oder myTAS SCADA abgebildet werden.


Beispiel – myTAS View
mit konfiguriertem Parameterfeld zur Vorgabe des Hz-Wertes.

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HW-Eingänge AO

Der definierte Analogwerte, der als Referenzwert für den Analogausgang dient, wird im nächsten Schritt dem Analogausgang zugewiesen.

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Ausgabetyp
0..20 mA : Der Wert des Datenpunkts wird auf den Strombereich 0..20 mA abgebildet
4..20 mA : Der Wert des Datenpunkts wird auf den Strombereich 4..20 mA abgebildet

Akkubetrieb
Wert auch im Akkubetrieb ausgeben (Ja/Nein)

Diese Einstellung steuert ob im Akkubetrieb automatisch 0 mA ausgegeben werden, oder ob der Strom unverändert laut der gewünschten Quelle ausgegeben wird. Der Grund dafür liegt darin, dass im Worst Case Fall die beiden Stromausgänge ca. 1 W benötigen, was einen deutlichen Einfluss auf die Laufzeit des internen Akkus hat.

Im Normalfall ist anzunehmen, dass wenn das Gerät auf internem Akku läuft, das mit dem Stromausgang angesteuerte Gerät auch stromlos ist.

Ursprung
Pro Ausgang kann entweder ein Analogwert oder ein Zählwert zugeordnet werden.
Der Wert dieses Datenpunkts bildet den Ursprung für das Stromsignal.

Wert Herkunft – Rohwert
Als Ursprung für den Wert des Stromsignals, wird der Rohwert (unskalierter Wert) des Datenpunkts hergenommen. Folglich müssen die Werte MIN und MAX entsprechend dem Wertebereich des Rohwerts eingestellt werden.

Im einfachsten Fall hat der Rohwert den Wertebereich 0..4095 und 0 entspricht 0 mA, 4095 entspricht 20 mA. D.h. man muss als MIN 0, und als MAX 4095 eintragen.

Wert Herkunft – Skalierter Wert
Als Ursprung für den Wert des Stromsignals, wird der skalierte Wert des Datenpunkts hergenommen. Die Werte MIN und MAX müssen entsprechend dem Wertebereich des skalierten Wertes eingestellt werden.

zB Der skalierte Wert kann einen Bereich von 0 bis 100 annehmen. Bei 0,0 sollen am Stromausgang 4 mA, bei 100,0 sollen 20 mA ausgegeben werden.

Als MIN muss 0, und als MAX muss 100 eingestellt werden.

Minimum & Maximum
Ausgehend vom Datenpunktwert (Roh- oder skaliert) wird das Stromsignal wie folgt berechnet:

Werte, die kleiner als das Minimum sind, werden auf den unteren Grenzwert (0 mA bzw. 4 mA) limitiert.
Werte, die zwischen dem Minimum und dem Maximum liegen, werden linear auf das Stromsignal skaliert.
Werte, die größer als das Maximum sind, werden auf den Grenzwert von 20 mA limitiert.

Beispiele:

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Displayanzeige
Zeigt die Hardwarekonfiguration der analogen Eingänge und den ADC Wert an.

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Zeigt den aktuellen Wert des analogen Einganges als ADC Wert und skaliert an.

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Details siehe Kapitel ANZEIGEN DES TAS X21.

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Weitere Beschaltungsbeispiele für Analogausgänge

Berechnete Sollwertvorgabe für einen Frequenzumrichter über SPS-Code

Es soll eine Sollwertvorgabe für einen Frequenzumrichter realisiert werden.

  • 0..3,9 mA == Messausfall, 4..mA == 30 Hz, 20 mA == 50 Hz.

  • FU mit 4..20 mA Wertebereich von 30 .. 50 Hz

Der benötigte Wert in Hz wird vom internen SPS-Modul des TAS gebildet


Einstellung des Ursprungs-Datenpunkts im Analogwerte-Fenster:

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Einstellung der Hardware-Ausgänge AO:

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SPS-Beispiel:

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Kontrolle des Ausgabewertes:

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Kontrolle des Ursprungswertes / Beobachten:

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Sollwertvorgabe von einer Kopplung

Es soll eine Sollwertvorgabe 0..100 % realisiert werden. Um auch eine Nachkommastelle abzubilden, wird der Wert als UINT 16 mit einem Bereich von 0..1000 übergeben und auf 0..100,0 % skaliert (d.h. 123 == 12,3 %).

Der Ausgang soll bei 0 % -> 4 mA und bei 100 % -> 20 mA ausgeben.


Einstellung des Ursprungs-Datenpunkts im Analogwerte-Fenster:

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Einstellung der Hardware-Ausgänge:

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Kopplungsfenster (zB Modbus):

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Kontrolle:

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Ausgabe eines Analogeingangs als Analogausgang

Der Hardware-Analogeingang (4..20 mA) soll ausgegeben werden (4..20 mA).


Einstellung des Ursprungs-Datenpunkts im Analogwerte-Fenster:

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Einstellung der Hardware-Ausgänge:

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Kontrolle:

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Wert mit negativem Skalenanfang übergeben

Word -32768 entspricht -50 °C, 32767 entspricht 80 °C

Gewünschte Ausgabe: -50 °C == 4 mA, 80 °C == 20 mA


Einstellung des Ursprungs-Datenpunkts im Analogwerte-Fenster:

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Einstellung der Hardware-Ausgänge:

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Kontrolle:

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Zählwert als Vorgabewert für Analogausgang

Ein Zählwert im Bereich von 0..1000 (0 entspricht 0 % == 4 mA, 1000 entspricht 100,0 % == 20 mA) soll ausgegeben werden.


Einstellung des Ursprungs-Datenpunkts im Zählwerte-Fenster:

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Einstellung der Hardware-Ausgänge:

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Kontrolle:

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Beschaltung und Konfiguration der digitalen Ausgänge


Das TAS besitzt 4 Relais Ausgänge. Die Arbeitskontakte der Relais sind über eine gemeinsame Wurzel miteinander verbunden.
Die Relaiskontakte können als Summenstörausgang, als OOS Ausgang verwendet werden, oder durch das SPS und das Fernwirkmodul angesteuert werden.

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Q1
Beispiel zur Anschaltung eines externe Relais oder einer Schützspule, versorgt vom externen Netzteil.

Q2
Beispiel zur Anschaltung einer Eingangskarte eines belieben SPS Herstellers, versorgt vom externen Netzteil.

Q3, Q4
Beispiel zur direkten Anschaltung von Signallampen, versorgt vom externen Netzteil.

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Das TAS stellt eine USV versorgte Hilfsspannung von 20V mit maximal 150mA zur Verfügung. Dieser Ausgang ist auf Grund der elektronischen Strombegrenzung nicht zur Anschaltung von Relais und Schützspulen geeignet.

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Konfiguration

Im Fenster Relais sind die Einstellungen zur Hardwarekonfiguration der Relais Ausgänge vorzunehmen.

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Neustart-Zustand
Legt fest welchen Zustand das Relais nach einem Restart des TAS einnimmt.

Ursprung
Art und Ursprung der Relaissteuerung

gesperrt
Dieser Relais Ausgang wird nicht verwendet.

Linie
Das Relais folgt dem Status dieser Linie.

Summenstörung        
Das Relais hat die Funktionalität Summenstörung. Diese Funktionalität wird in den Alarmlinien im Reiter „Alarmierung“ in der Spalte „Relais“ festgelegt.

Das Summenstörrelais kann Blinkend oder als Dauerkontakt definiert werden. Die Einstellung erfolgt im Fenster Allgemein Daten im Reiter „Rufsteuerung“ mittels dem Parameter „Summenstörrelais Verhalten“.

Ein blinkendes Summenstörrelais kann über maximal 3 Linien quittiert werden. Das Blinken wird, wenn eine der 3 definierten Linien aktiv ist abgeschaltet. Das Relais wechselt in den Zustand Dauerkontakt, solange bis eine neue Störung auftritt. Die Einstellung erfolgt im Fenster Allgemein Daten im Reiter „Rufsteuerung“ mittels der Parameter „Summenstörrelais ausschaltbar durch“.

Out of Service
Das Relais hat die Funktionalität “Out of Service”.Wenn die TAS Software feststellt, dass eine wichtige Komponente des Gerätes ausgefallen ist, wird der OOS Kontakt gesetzt. Ursachen für OOS sind:

  • Akku defekt

  • GSM Fehler

  • Anzahl der Fehlversuche überschritten

  • Modemfehler

  • Schleifenspannung zu gering

  • Fehler im VOIP Modul

  • Wertkartenfehler

Ursprungslinie
Wenn im Feld „Ursprung“ der Parameter „Linie“ eingestellt wurde, kann hier festgelegt werden, welcher Linie im Detail der Relaisausgang folgt.

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Displayanzeige

Zeigt u.a. den Status der Relaisausgänge an.

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Details siehe Kapitel ANZEIGEN DES TAS X21.