Fernwirken zwischen TAS
Mithilfe des Fernwirkens lassen sich Werte zwischen mehreren TAS-Geräten austauschen. Dadurch ist es möglich, zuverlässig und mit wenig Aufwand, Daten (Alarme, Analog- und Zählwerte, Historische Daten) zwischen TAS-Geräten an verschiedenen Standorten zu übertragen.
Es wird sowohl die regelmäßige Übertragung von Daten, als auch die spontane Übermittlung der Daten bei einem Ereignis (zum Beispiel Alarmauftritt) unterstützt. Außerdem gibt es eine Verbindungsüberwachung an beiden Seiten.
Anwendungsfälle:
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Übertragung der Daten zur Visualisierung an ein RSE Data Center (zum Beispiel das myTAS Portal) siehe Kapitel DATENLOGGEN
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Anforderung von Aggregaten zwischen zwei Standorten: zum Beispiel ein Trinkwasser-Hochbehälter fordert bei Bedarf Wasser von einer Pumpstation an.
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Zentrale Alarmierung: Übertragung von Alarmen von mehreren Außenstationen an ein zentrales Gerät, das die Aufgabe der Alarmierung mit Diensthabenden-Umschaltung übernimmt.
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Zentrale Übergabe an ein Fremdsystem: Übertragung von Daten (Alarme, Analog- und Zählwerte, Historische Daten) von mehreren Außenstationen an ein zentrales Gerät, das diese über ein standardisiertes Protokoll an ein Fremdsystem weitergibt.
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Kopplung von Fremdsystemen an verschiedenen Standorten: Zuverlässige Übertragung von Daten einer SPS zu einer weiteren an einem anderen Standort.
Voraussetzungen:
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TAS-Lizenz 'Fernwirken'
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Gegenseitige Erreichbarkeit der beiden Geräte:
Am häufigsten wird das über einen mobilen Internetzugang durch das im Gerät eingebaute GSM-Modem realisiert. Falls die Anlage über einen Festnetz-Internetanschluss verfügt, kann dieser ebenfalls verwendet werden.
Am einfachsten und kostengünstigsten lässt sich die Funktion des Fernwirkens mit Hilfe des myTAS-Portals, das gleichzeitig als Data Center dient, realisieren.
Weitere Möglichkeiten sind der Betrieb eines eigenen Data Centers oder der Betrieb eines eigenen Netzwerks (VPN-Vernetzung, Funksysteme, oder ähnliches), Nutzung von SIM-Karten mit statischen IP-Adressen oder einem Netzbetreiber-VPN, sowie die Verwendung von älteren Übertragungsverfahren (Analogmodem-Datenkanal, GSM-Datenkanal, Feldbus-Standleitung) oder die Verwendung von SMS als einziges Übertragungsmedium.
Kurzbeschreibung Fernwirken:
Fernwirken bezeichnet eine Punkt-zu-Punkt Verbindung zwischen zwei TAS. Nach dem Verbindungsaufbau (sofern notwendig) werden Betriebsdaten, aktuelle Messwerte, Zustände und Schaltbefehle zwischen den beiden TAS ausgetauscht.
Die ausgetauschten Werte fließen dabei in die lokale Steuerung der Geräte ein, um lokale Aggregate in Abhängigkeit von entfernten Messwerten zu steuern.
Der Verbindungsaufbau kann entweder durch ein externes Ereignis ausgelöst werden (zum Beispiel Änderung eines Messwertes oder Änderung eines Zustandes) oder kann zeitgesteuert in einem zyklischen Intervall erfolgen.
Über einen zyklischen Kontrollruf ist es außerdem möglich eine Überwachung der Außenstation auf ihre Funktionalität durchzuführen.